Nautic Club Austria

ILCA Schwerpunkt Regatten

ILCA News 

Erfolgreiche NCA Laseratis unterwegs
Posted by Mischa Strobl Wednesday, September 2, 2026 5:18:00 PM

ILCA (Laser) ÖSTM Wolfgangsee und bisherige Saison

Nicht nur die Ferienzeit neigt sich langsam dem Ende zu, auch die Saison der österreichischen ILCA-Klasse ist größtenteils gelaufen. Die bisherige Berichterstattung auf unserer Homepage beschränkte sich auf die beiden GPC-Regatten am Samitzteich und am Grundlsee. Es ist also höchste Zeit für einen Rückblick auf die Saison abseits der steirischen Gewässer sowie die zahlreichen Aktivitäten der NCA Laseratis.

Los ging es wie immer zu Ostern in Izola, wo auf ein fünftägiges Training der Spring Cup folgte. Beim Training waren Elisabeth Strobl-Gobiet, Ernstl Traxler, Emil Scherer und ich, Robert Holzer, mit von der Partie. Nik Strobl, in den letzten Jahren sehr aktiv, musste die Saison leider verletzungsbedingt für beendet erklären noch bevor diese begonnen hatte. In Erinnerung bleiben werden vor allem die Starkwindtage beim Training. Eine kleine Gruppe wagemutiger ließ sich auch von Böen bis 38 kts nicht abschrecken. Während der Regatta erfreute sich Emil daheim bereits an der Osterjause. Der Rest von uns genoss noch schöne Wettfahrten bei gutem, nicht mehr allzu starkem Wind.

 

 

Nach dem 1. GPC bei uns im Club folgte Anfang Mai mit der dreitägigen Schwerpunktregatta (SP) in Podersdorf der erste nationale Bewerb. Den NCA vertraten die üblichen Verdächtigen; Elisabeth, Ernstl, Emil und ich. Wir verbrachten zwei nette Tage auf der Clubterasse, am dritten und letzten Tag gab es sogar Wind zum Segeln. Die Ergebnisse:

 

Die Traunseewoche war die nächste Regatta im Kalender. Vor einigen Jahren noch als legendäre Veranstaltung ein Fixtermin für die meisten, kämpft das Event leider mit rückläufigen Teilnehmerzahlen (in erster Linie bei den ILCA 7). Auch ich kann nur aus Erzählungen berichten; es soll sehr kalt und nass gewesen sein. Aufgrund der lediglich 7 Teilnehmer bei den ILCA 7 zählt die Regatta nicht als Schwerpunktregatta (daher die Reserve-SP in Wien, siehe Ausblick unten). 2 von 7 waren immerhin NCAler: Ernstl und Christian „Schwerti“ Schwerdtfeger. Bei den ILCA 6 war das Feld mit 30 Booten schwerpunktwürdig, Elisabeth war für den NCA dabei. Die Ergebnisse:

 

Ebenfalls im Mai fand der Seesterncup im Yachtclub Breitenbrunn (in Mörbisch) statt. Der Club stellte ein großes Event mit rund 200 SeglerInnen auf die Beine. Neben den ILCAs waren 29er, Zoom und Optis am Start. Optis und Zoom wurden allerdings im Yachtclub Mörbisch gegenüber untergebracht, sodass genug Platz für unsere Laser vorhanden war. Die ausgezeichnete und herzliche Verpflegung durch die Mitglieder des YcBb stach wieder hervor. Mit dabei waren für den NCA Elisabeth, Ernstl, Christian und ich. Wir fanden hervorragende Bedingungen vor und konnten jeden Tag die geplanten Wettfahrten absolvieren. Die Ergebnisse:

 

Ein besonderes Highlight für mich war die EMS (European Master Series) im UYCNs. Das lag einerseits daran, dass schon lange keine ILCA SP-Regatta im UYCNs stattfand und der Club eine hervorragende Infrastruktur sowie ein tolles Clubrestaurant bietet. Andererseits, weil ich ob meines fortgeschrittenen Alters (über 30) mittlerweile startberechtigt für Master-Regatten bin. Es tun sich damit ganz neue Möglichkeiten und Ziele auf. So schön es ist eine generationenübergreifende Bootsklasse zu segeln, so sehr hat eine Regatta im Kreise der alten Junggebliebenen ihren Reiz. Das Feld war für eine internationale Regatta zwar eher überschaubar, dank einiger Gäste aus dem Ausland war es dennoch eine würdige EMS-Regatta. Dass ich den 2. Platz hinter Christoph Marsano ersegeln konnte, war das sportliche Highlight meiner Master-Premiere. Die weiteren Ergebnisse:

 

Nach einigen regattafreien Wochenenden beginnt Mitte Juli traditionell die „Salzkammergutserie“, wobei zunächst die Regatta in Weyregg am Programm steht. Wie gewohnt war es im Club sehr gemütlich und wir wurden von den engagierten Mitgliedern hervorragend versorgt. Das Abkühlen im glasklaren Attersee nach einem Tag im Neopren ist immer wieder ein Genuss. Im ILCA 7 gab Claus Dapeci sein Comeback und konnte die Regatta direkt für sich entscheiden. Ich konnte mit dem 2. Platz sehr zufrieden sein. Emil wurde 8., Ernstl 13. Die weiteren Ergebnisse:

 

Anfang August waren in Ebensee 3 NCA-Boote am Start. Alle fünf ausgeschriebenen Wettfahrten konnten gesegelt werden. Vom NCA waren im ILCA 7 Christian und Ernstl am Start, Elisabeth war bei den ILCA 6 mit dabei. Die Ergebnisse:

 

Mitte August findet bereits seit mehreren Jahrzehnten der traditionsreiche Laser Grand Prix in St. Gilgen statt; in diesem Jahr nicht nur Schwerpunktregatta, sondern auch Staatsmeisterschaft. Der Club und der Wolfgangsee bieten eine wunderschöne Kulisse. Wohl auch deshalb ist das Teilnehmerfeld regelmäßig das größte unter den österreichischen ILCA-Events, dies nicht zuletzt dank der tschechischen Stammgäste. Die Staatsmeisterschaft war ein zusätzlicher Anreiz und so waren 42 ILCA 7, 20 ILCA 6 Damen und 30 ILCA 6 Herren am Start. Die ersten beiden Tage brachten typische Wolfgangseebedingungen: schönes Wetter, teilweise Hängewind, drehend, böig und löchrig, in Summe also schwierig. Tag 1 erlaubte dennoch drei Wettfahrten, am Folgetag gelangen immerhin noch zwei. Nur der letzte Tag brachte starke Bewölkung und Flaute. Trotz oder gerade wegen der schwierigen Bedingungen konnten sich im ILCA 7 die Favoriten durchsetzen. Einige der Medaillenkandidaten mussten, wie bei diesen Bedingungen häufig zu sehen, ein paar Mal ordentlich Punkte ausfassen. Es galt demnach möglich konstant zu segeln und nicht öfter als das eine, streichbare Mal anzuschreiben.

Bei den ILCA 7 holte sich den Staatsmeistertitel Clemens Kübber, der sich mit drei Punkten Vorsprung auf Toni Messeritsch durchsetzen konnte. Der Kampf um den Titel war eine Privatangelegenheit der beiden Herren. Dahinter mischten mehrere Segler um den letzten freien Podestplatz mit. Zu meiner großen Freude konnte ich als einer dieser Segler bis zuletzt um Platz 3 segeln, wurde letztlich mit zwei Punkten Abstand aufs Stockerl 5. Philip Lang war der strahlende Dritte, Claus Dapeci mit gar nur einem Punkt Rückstand auf ihn 4. Ernstl konnte seine Routine bei einem 29. Platz in der Wertung ausspielen und wurde gesamt 37. Emil ging am Freitag pflichtbewusst noch seiner Arbeit nach und verpasste damit leider 3 von 5 Wettfahrten, wurde schließlich 39.

Bei den Damen konnte sich Eva Aichriedler als Staatsmeisterin feiern lassen. Alice Lang belegte in der Wertung der Österreicherinnen Platz 2, gefolgt von Eva-Maria Schimak. Elisabeth wurde als einzige NCAlerin 17.

Abseits davon war die Regatta hervorragend organisiert und es wurde ein nettes Rahmenprogramm geboten. Am ersten Tag ging das Stegbier nahtlos ins Freibier (samt Alternativen) über, die Pastaparty in die Outdoor-Disco mit DJ-Hias. Auch am zweiten Abend gab es Freibier und Säfte zu einem ausgezeichneten Grillbuffet. Die hungrigen Bäuche und durstigen Kehlen kamen voll auf ihre Kosten.

Alle Ergebnisse:

 

Mit dem Europacup am Attersee (11.-13.09.), dem 3. GPC am Packer Stausee (26.-27.09.) und der Reserveschwerpunktregatta auf der Neuen Donau in Wien (03.-04.10.) stehen noch drei Regatten im österreichisch-steirischen Kalender. Für die besonders Fleißigen geht es Ende Oktober zur Trainingswoche der ILCA-Klasse an den Gardasee.

Bis dahin
Euer Robert „Bobby“ Holzer

AUT 173113

 

NCA Doppelsieg 

ILCA Skitag 2026 in Werfenweng
Posted by Mischa Strobl Friday, March 27, 2026 6:05:00 PM

NCA-Doppelsieg beim Saisonstart der Laserklasse

Die Schlagzeile wird der treuen Leserschaft bekannt vorkommen. Wie schon vor zwei Jahren muss auch diesmal ergänzt werden, dass die Saison mit einem Skirennen begann.

Nachdem der erste Skitag der Laserklasse (mittlerweile offiziell ILCA-Klasse genannt) vor zwei Jahren ein voller Erfolg war, gab es am 14.03.2026 die heißersehnte Wiederholung. Zum zweiten Mal kam die Laserszene in Werfenweng zusammen, um am berüchtigten Ladenberg zwei Riesentorlaufdurchgänge zu absolvieren. Dabei galt es, Läufe mit möglichst geringer Zeitdifferenz ins Ziel zu bringen.

Los ging es für das Team NCA am Freitag mit der Anreise per Zug. Die hochhängenden Lorbeeren ließen die kleine Abordnung des NCA-Skiteams, bestehend aus Emil Scherer und mir, Robert Holzer, bereits mit großem Druck anreisen. Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren holte unsere Masterlegende Ernstl Traxler den ersten Platz, ich konnte mit dem zweiten Rang den Doppelsieg für den NCA sichern. Umso schmerzhafter war die Nachricht, dass wir diesmal ohne unseren Routinier die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Den nächsten Rückschlag musste mein Teamkollege Emil bei der Anreise hinnehmen. Aufgrund von Schwierigkeiten mit der Anmeldung gab es weniger als 24 Stunden vor dem Rennen noch keine Startberechtigung für ihn. Dank großer Flexibilität der Organisation konnte eine Lösung gefunden werden und Emil startete für Bettina Biel, die leider nicht teilnehmen konnte, um ihren dritten Platz von der ersten Ausgabe zu verteidigen. Unter falschem Namen und voller Glück, doch noch starten zu dürfen, sollte Emil am folgenden Tag zur Höchstform auflaufen.

Für die meisten war es wohl das Ende der Saison und dank des sonnig warmen Wetters auch ein würdiger Abschluss für diese. 25 Unerschrockene fanden sich um 10 Uhr im Startbereich ein. Auf eine Besichtigung konnte diesmal verzichtet werden, in den äußerst rhythmisch gesteckten Lauf waren keine großen Tücken eingebaut. Marita hatte Gummibärli für mehrere Kinderskikurswochen im Rucksack und sorgte so dafür, dass wir aufgezuckert an den Start gingen.

Erwähnenswert ist auch, dass sehr kreative und aufwendige Kostüme zu bestaunen waren. Neben der Gleichmäßigkeitswertung gab es nämlich den prestigeträchtigen Preis für das kreativste Kostüm zu gewinnen. Zahlreiche TeilnehmerInnen gaben sich große Mühe und sorgten für eine Artenvielfalt am Start, die einer Universum Folge würdig wäre. Neben der Tierreich-Fraktion beeindruckte Familie Lang mit Super-Mario Kostümen. Anatol Krünes überraschte Fans und Jury mit Bootsanhänger, den er gekonnt durch den Kurs beförderte – dass er keinen E zu B für den schweren Hänger vorweisen konnte, ließ der Startrichter ausnahmsweise durchgehen. Mit dieser Performance sicherte er sich den begehrten Ananas-Pokal.

Wie zu Beginn des Beitrags bereits verraten, konnten Emil (0,09 Differenz) und ich (0,03) den NCA-Doppelsieg tatsächlich verteidigen, Alice Lang (0,17) wurde Dritte.

In ein paar Tagen schon geht es dann am Wasser zur Sache, wobei Schnelligkeit wieder zum entscheidenden Faktor für eine gute Platzierung wird – der Spaß kommt bei Events der Laserklasse da wie dort nicht zu kurz. Wir freuen uns auf den „echten“ Saisonstart in Izola und auf ein Wiedersehen beim nächsten Skitag in Werfenweng.
Ein großer Dank gilt der Organisation rund um Marita und Jesus, es war eine wirklich lässige Veranstaltung!

Euer Bobby

AUT 173113

 

Erfahrungsbericht ILCA "Stodara 2025" 

von unserem ILCArati Robert "Bobby" Holzer
Posted by Mischa Strobl Sunday, May 25, 2025 10:09:00 PM

Von 9. Bis 11. Mai 2025 fand im Yachtclub Podersdorf am Neusiedlersee die ILCA (ehemals Laser) Staatsmeisterschaft, auch Stodara genannt, statt.

Der erste Start war für Freitag um 12 Uhr geplant. So begann der Tag, die Anreise aus Graz noch vor mir, schon zu einer unchristlichen Uhrzeit. Mir fällt das frühe Aufstehen, wenn es zum Segeln geht, aber deutlich leichter als an einem Werktag. Die Windprognose war zumindest für den Freitag vielversprechend, die vorhergesagten Temperaturen habe ich bewusst übersehen. Spätestens nach der Ankunft war aber klar, es wird ein Segelwochenende der kühleren Sorte. Das Wiedersehen von bekannten Gesichtern aus der Segelcommunity hat zumindest das Herz erwärmt. Neben der Registrierung darf bei einer Stodara natürlich auch die Vermessung nicht fehlen, wo das Equipment auf Regelkonformität geprüft wird. Vermeintlich rechtzeitig begab ich mich in das vor den unwirtlichen Temperaturen schützende Neoprengewand und daraufhin in die Schlange zur Slipanlage. Im sich nur langsam auflösenden Stau zur Slip wurde langsam klar, dass 12 Uhr schneller näherkam als die Rampe. Nachdem mir ein paar etwas weniger unter Zeitdruck stehende Radialis (ILCA 6er) dankenswerterweise den Vortritt ließen, erreichte ich noch rechtzeitig den ersten Start.

Es galt an diesem Tag mit wechselndem Druck und Drehern zurechtzukommen. Ein Fußballtrainer meinte einmal, Druck würde er nur verspüren, wenn er aufs Klo müsse. Uns Seglern geht’s da anders, wir (er)spüren ihn ständig und suchen ihn am Regattafeld, immer willens, mehr Druck als die Kontrahenten zu haben. Mit dem Druck umgehen zu können, das ist für uns kein Problem. Warum sie sich in anderen Sportarten da so anstellen mit dem Druck bleibt rätselhaft. Im ILCA 7 Feld, das 20 Boote zählte (für eine Stodara doch etwas wenig), gab es trotz kleiner Teilnehmerzahl spannende Positionskämpfe. Lediglich der erste Platz schien von Anton Messeritsch gepachtet. Aufgrund der Aussicht auf keinen Wind am Samstag wurden vernünftigerweise gleich vier der acht ausgeschriebenen Wettfahrten absolviert. Somit war die Stodara in trockenen Tüchern, ab vier Wettfahrten können die begehrten Medaillen nämlich erst vergeben werden. Vier Wettfahrten liegen blöderweise außerhalb meiner Komfortzone, nach der dritten sehne ich mich meist schon mehr nach einem Stegbier als nach einer weiteren Startsequenz. Daher durfte ein bisschen Stänkern bei Trainer Jesus‘ Motorboot nicht fehlen, was für Strapazen vier Wettfahrten nicht seien. Aber Hineinfahren ist natürlich keine Option und so musste ich mein Schicksal annehmen. Der negativen Gefühle vor dem Start zum Trotz gelang mir just in der von mir so verteufelten Vierten mein bestes Ergebnis. Bei feinen Bedingungen die Vorwind auf der Neusiedlerseewelle hinunterrollend waren die vermeintlichen Strapazen dann doch keine mehr und ich erkannte das Privileg diesen wunderbaren Sport an einem wunderschönen Segeltag ausüben zu dürfen. Das heißersehnte Kaltgetränk gab es dann zu hervorragenden Leberkässemmeln, die köstlich und zahlreich waren. Nichts kommt bei hungrigen Seglern besser an, als die Möglichkeit auf Nachschlag, besonders wenn’s schmeckt.

Tag zwei war wie prognostiziert von Flaute geprägt, sodass wir den ganzen Tag im Hafen blieben. Erfreulich war das für unseren Clubkollegen Ernstl Traxler, der wegen eines Termins nicht vor Ort sein konnte und so nichts verpasste. Fast nichts, denn bei ein paar Masterseglern war die Motivation so groß, dass sie ein kleines Kaum-Wind-Training einlegten. Die meisten aber begnügten sich mit Kaffee trinken auf der sonnigen Clubterrasse, nutzten den Tag für Arbeiten am Boot und Reparaturen oder ließen die Seele baumeln. So ein Tag ohne Wind an einem schönen See lässt sich aushalten. Obendrauf gab es am Abend noch Lasagne im Clubrestaurant und einen geselligen Tagesausklang zum Sonnenuntergang auf der Terrasse – fast schon kitschig.

Am dritten Tag war wieder guter Wind vorhergesagt. Ähnlich wie am ersten Tag war der Druck sehr wechselnd, von im Boot sitzen zu Hängen war auf der Kreuz alles dabei. Nachdem sich die Schlange bei der Slip diesmal etwas früher in Bewegung setzte, kam am Sonntag beim Auslaufen zumindest kein Stress auf. Diesmal war ich nach drei absolvierten Wettfahrten angesichts der noch bevorstehenden Heimfahrt und aufgrund meiner generellen Einstellung zum Vier-Wettfahrten-Thema wieder voller Hoffnung, dass wir den Hafen ansteuern konnten. Die Wettfahrtleitung entschied sich aber dazu, die ausgeschriebene Serie zu vollenden. Wie am Freitag gelang mir, trotz aller Unlust vor dem Start, wieder die beste Wettfahrt des Tages. So muss ich den vor der vierten Wettfahrt im Kopf formulierten Antrag für die GV, wonach vier Wettfahrten nur zum Erreichen einer gültigen ÖSTM gesegelt werden dürfen, doch wieder in der imaginären Schublade verschwinden lassen. Im Rückblick, wieder im Büro sitzend, möchte ich die rund zwei Stunden mehr am Wasser nicht missen. Frei nach STS: „Gib mir mei‘ Überdosis Segeln.“

Ob drei oder vier Wettfahrten am Tag, die besten Seglerinnen und Segler setzen sich immer durch:

Im ILCA 7 gewann Anton Messeritsch mit einer perfekten Serie von acht ersten Plätzen, gefolgt von Christoph Marsano und Ferdinand Steffan. Der NCA war durch Ernst Traxler (18.) und mich, Robert Holzer (9.), vertreten. Bei den Damen im ILCA 6 gewann Eva Aichriedler vor Babsi Matz und Eva-Maria Schimak. Herzliche Gratulation!

Und weil am 11. Mai Muttertag war, gab‘s zum Abschluss auch ein lautes und kräftiges hipp, hipp, hurra auf alle Mamas. In diesem Sinne: hipp, hipp!

Euer Bobby

AUT 173113

(Alle Ergebnisse unter https://www.ycpodersdorf.at/cms/index.php/regatten-2025/oesvdigital)

 

ILCA Schwerpunkt Weyregg 2024 

Posted by Laurent Kolly Thursday, July 18, 2024 4:34:00 PM

Bei der diesjährigen Schwerpunktregatta ,,East Coast Trophy" in Weyregg am Attersee war der Nautic Club Austria stark vertreten. Während drei Damen im ILCA 6 Feld mitmischten, bestand die halbe ILCA 7 Gruppe aus NCAlern.

Der Wettfahrtleiter Christian Kargl empfing uns herzlich und schickte uns prompt aufs Wasser. Der erste geplante Start um 12 Uhr konnte wegen schwachen, stark drehenden und unbeständigen Windverhältnissen nicht durchgeführt werden. So dümpelten wir die nächsten Stunden umher, während die Wettfahrtleitung damit beschäftigt war, die Bojen an alle möglichen Windrichtungen anzupassen.

Gegen 14 Uhr konnte das erste Mal gestartet werden. Maximale Leichtwindbedingungen, regelmäßige kleine Winddreher und ein Pin-End-Start sorgten für eine schwierige, aber faire Wettfahrt. Nach dem Zieleinlauf ging es pumpend bzw. mit Hilfe der Motorboote direkt zurück an Land, da die Verhältnisse auf dem Wasser keine weiteren Wettfahrten zuließen. Mitglieder des SVW‑YS bewirteten uns am Abend mit Lasagne, Salaten und kleinen Muffins. In gemütlichem Zusammensitzen fand der Abend seinen Ausklang.

Das frühe Aufstehen am Sonntag wurde nicht belohnt. Die Bedingungen des Vortags setzten sich fort und so wurde die Regatta um 15 Uhr für beendet erklärt. Bei den ILCA 6 Damen erreichte ich, Katharina Strobl, den 1. Platz vor Eva-Maria Schimak (2.) und Isabel Pois (3.). In der Gesamtwertung der ILCA 6 belegte ich den 2. Platz. Robert Holzer konnte hinter Philipp Schneeweis (1.) und vor Gregor Jöbstl (3.) den 2. Platz der ILCA 7 erringen.

 

 

Die Platzierungen der weiteren NCA-Mitglieder sind bei den ILCA 7: 5. Platz Emil Scherer, 6. Platz Christian Schwerdtfeger, 8. Platz Christian Pfund und 10. Platz Nikolas Strobl, und bei den ILCA 6 Damen: 13. Platz Marina Pfund und 15. Platz Elisabeth Strobl-Gobiet.

Auch wenn diese Schwerpunktregatta zum wiederholten Male vom Windpech verfolgt wurde, kommen wir auch in Zukunft gerne nach Weyregg, in diesen gemütlichen Club.

Eure Kathi

AUT 185297

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