Segelbundesliga Berichte
Bericht vom 3. Bundesligaevent 23.-25. Juli 2021
Posted by Laurent Kolly
Friday, August 6, 2021 4:48:00 PM
Voller Vorfreude brachen wir Donnerstag Früh zum Achensee auf, einem Revier das uns schon einige schöne Erinnerungen beschert hatte.
Von Anfang an meinte es der Wind gut mit uns, nahm auf unsere längere Anfahrt Rücksicht und setzte erst kurz nach unserer Ankunft ein. Gemeinsam mit boats2sail und unserem bewährten Trainer Valentynowicz absolvierten wir unsere ersten Schläge bei lebhaften 3-4 Beaufort.
Zum Regattaauftakt am Freitag zeigte sich der Gebirgssee abermals von seiner Bilderbuchseite. Die Nordströmung setzte am frühen Nachmittag ein und die Wettfahrtleitung schickte uns vier Mal um die Tonnen.
Trotz einem schlechten Start konnten wir in der ersten Wettfahrt mit einer frühen Halse und guter Taktik noch den dritten Platz holen. Gute Stimmung an Bord, Bootsgeschwindigkeit und saubere Manöver ließen uns auch in den folgenden Wettfahrten Plätze auf jedem Schenkel gutmachen. Wir beendeten den Tag mit zwei Siegen und einem vierten Platz, was uns auf den sensationellen dritten Tabellenrang beförderte.
Der Samstag knüpfte nahtlos an den Vortag an und so konnten wir bereits am Vormittag bei schönem Wetter und Nordwind zur ersten Wettfahrt starten. Vom Ankündigungssignal überrascht bargen wir den Gennaker in letzter Minute vor dem Start. In der darauf folgenden Aufholjagd brachte uns ein glücklich gesehener Winddreher den entscheidenden Vorteil. In der folgenden Wettfahrt schenkten wir dem Startboot etwas mehr Aufmerksamkeit und konnten die gute Position am Start bis ins Ziel verteidigen. Ein bedrohliches Unwetter bescherte unserem zweiten Regattatag leider ein frühes Ende. Rechtzeitig vor den ersten Regentropfen hatten sich alle Crews an Land gerettet. Zwei zweite Plätze machten uns glücklich und wir sahen uns punktegleich hinter SCM am vierten Platz.
Am Sonntag durchbrachen wir nach einem atemberaubenden Halseduell auf dem letzten Schlag die sechsfache Siegesserie der Lokalmatadore (SCTWV) mit einem Sieg im ersten Flight.
Unermüdlich schickte uns der erfahrene Wettfahrtleiter zum achten und letzten Flight immer wieder aufs Wasser. Der erste Versuch scheiterte, während wir in Führung lagen, aufgrund eines starken Winddrehers.

Der zweite Versuch dauerte noch kürzer, eine Regenfront bescherte ihm kurz nach dem Auslaufen ein jähes Ende.
Eine knappe Stunde vor der letzten Startmöglichkeit frischte jedoch ein starker Südwind auf. Die Schaumkronen konnten uns nicht einschüchtern und so ersegelten wir mit Hilfe eines mutigen Gennaker- Butterflys tapfer einen abschließenden zweiten Platz.
Unser affentittenturbogeiler dritter Stockerlplatz löste auch bei den gegnerischen Teams viel Jubel und Anerkennung aus. Die Relegation ist wieder in die Ferne gerückt und wir können uns wieder auf das eigentliche Ziel konzentrieren: TOP 10
Posted by Robert Jöbstl
Friday, October 16, 2020 12:01:00 PM
Das letzte Segelbundesliga-Event am Mattsee ließ uns ordentlich kämpfen. Wir kämpften gegen den Kurs, auf dem wir trotz Nullstart nicht über das Pinend kamen, gegen den Wind, der uns und unseren Gennaker hängen ließ, gegen die Mitbewerber, die uns Strafen anhängten, gegen das Boot, das unseren Setzern immer neues stehendes Gut in den Weg stellte und gegen uns selbst, als wir unsere unterschiedlichen Meinungen, wie damit umzugehen sei, verteidigten.
Das Training wurde in gewohnter Manier mit dem Trainingspartner Boats2Sail und dem 3-fachen Olympiateilnehmer Florian Reichsstädter abgehalten. 5 Stunden verbrachten wir am Donnerstag auf dem Wasser. Herrliche 2-3 Beaufort und blauer Himmel machten uns bereit für die drehenden und löchrigen Bedingungen.
Auch den Trainingsslot am Freitagvormittag konnten wir gut nutzen. Ab Mittag wich aber der Wind dem Regen, und es wurden keine Wettfahrten gefahren. Der Samstagvormittag brachte uns ähnliche Witterung, und wir warteten, gemäß Covid-Plan, in der Unterkunft auf das Zeichen von der Wettfahrtleitung über WhatsApp. Mit zwei dritten Plätzen legten wir einen guten Start hin, kassierten aber dann reichlich Punkte und rutschten die Tabelle runter mit den Ergebnissen 5,6,5. Unser 7ter Platz in der Gesamtwertung wurde zu einem unsicheren 8er.
Am letzten Tag bekamen wir noch die Chance, uns zu verbessern und fuhren noch einen letzten Flight trotz eisiger Temperaturen, Hagel und ekligem Wind. Trotzdem konnten wir die Führung erobern und bis ins Ziel vor dem YCBb verteidigen, der dieses Event haushoch dominierte.
Somit beenden wir die Saison 2020 mit einem neuerlichen Bestergebnis - dem achten Platz.
Das NCA-Team vom Mattsee:
Birgit Staudinger, Christian Muschik, Felix Meixner, Mischa Strobl
Die erfolgreichen NCA-SeglerInnen der Saison 2020:
Andreas Pomianek, Birgit Staudinger, Christian Muschik, Daniela Gutschi, Felix Meixner, Lisa Drugowitsch, Mischa Strobl, Nikolas Strobl, Philipp Knoch.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren & Förderern:
-
MyBrain
-
Panthronics
-
Suntours
-
Dr. Hans Schenk
-
XiTrust
Bericht: NCA Segelbundesliga-Team
Posted by Robert Jöbstl
Friday, October 16, 2020 12:01:00 PM
Das letzte Segelbundesliga-Event am Mattsee ließ uns ordentlich kämpfen. Wir kämpften gegen den Kurs, auf dem wir trotz Nullstart nicht über das Pinend kamen, gegen den Wind, der uns und unseren Gennaker hängen ließ, gegen die Mitbewerber, die uns Strafen anhängten, gegen das Boot, das unseren Setzern immer neues stehendes Gut in den Weg stellte und gegen uns selbst, als wir unsere unterschiedlichen Meinungen, wie damit umzugehen sei, verteidigten.
Das Training wurde in gewohnter Manier mit dem Trainingspartner Boats2Sail und dem 3-fachen Olympiateilnehmer Florian Reichsstädter abgehalten. 5 Stunden verbrachten wir am Donnerstag auf dem Wasser. Herrliche 2-3 Beaufort und blauer Himmel machten uns bereit für die drehenden und löchrigen Bedingungen.
Auch den Trainingsslot am Freitagvormittag konnten wir gut nutzen. Ab Mittag wich aber der Wind dem Regen, und es wurden keine Wettfahrten gefahren. Der Samstagvormittag brachte uns ähnliche Witterung, und wir warteten, gemäß Covid-Plan, in der Unterkunft auf das Zeichen von der Wettfahrtleitung über WhatsApp. Mit zwei dritten Plätzen legten wir einen guten Start hin, kassierten aber dann reichlich Punkte und rutschten die Tabelle runter mit den Ergebnissen 5,6,5. Unser 7ter Platz in der Gesamtwertung wurde zu einem unsicheren 8er.
Am letzten Tag bekamen wir noch die Chance, uns zu verbessern und fuhren noch einen letzten Flight trotz eisiger Temperaturen, Hagel und ekligem Wind. Trotzdem konnten wir die Führung erobern und bis ins Ziel vor dem YCBb verteidigen, der dieses Event haushoch dominierte.
Somit beenden wir die Saison 2020 mit einem neuerlichen Bestergebnis - dem achten Platz.
Das NCA-Team vom Mattsee:
Birgit Staudinger, Christian Muschik, Felix Meixner, Mischa Strobl
Die erfolgreichen NCA-SeglerInnen der Saison 2020:
Andreas Pomianek, Birgit Staudinger, Christian Muschik, Daniela Gutschi, Felix Meixner, Lisa Drugowitsch, Mischa Strobl, Nikolas Strobl, Philipp Knoch.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren & Förderern:
-
MyBrain
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Panthronics
-
Suntours
-
Dr. Hans Schenk
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XiTrust
Bericht: NCA Segelbundesliga-Team
Posted by Robert Jöbstl
Wednesday, August 26, 2020 12:00:00 PM
Voller Elan und in abermals neuer Konstellation brachen wir bereits am Donnerstag in Richtung Velden auf, um uns bei strahlendem Sonnenschein und schwachem, aber segelbarem Ostwind auf das Revier einzustellen. Als Trainer konnten wir wieder Valentin Unger vom Ligameister “byc”-Burgenländischer Yacht Club gewinnen, und gemeinsam mit unserem Trainingspartner boat2sail von seiner Erfahrung profitieren.
Am ersten Wettfahrttag enttäuschte uns der Wörthersee nicht und bescherte uns wieder stabile Ostwindverhältnisse. Mit den Platzierungen 4,3,2,4 gelang ein guter Start, um unser deklariertes Ziel "top ten" zu erringen. Sogar ein löblicher freiwilliger, aber retrospektiv unnötiger, Penalty konnte uns nicht aus der Bahn werfen.
Der Samstag bescherte uns eine Fortsetzung der Bilderbuchverhältnisse. Einziger Wermutstropfen war, dass unser eigens angereister Sponsor, Jakob Jongsma, CTO von panthronics nur Zeuge einer fünften Platzierung und nicht der darauf folgenden Plätze zwei und eins wurde.
Der Sonntag brachte wegen einer durchgezogenen Kaltfront unklarere Verhältnisse, trotzdem konnten wir bei zunehmendem Ostwind drei Flights absolvieren. nahtlos gelang mit einem weiteren ersten Platz der Anschluss an die Form des Vortages. Leider strapazierten wir mit einer riskanten Wende an der Luvtonne die Geduld der Jury etwas zu sehr, und mussten nach unserem ersten echten Penalty das Event mit einem unrühmlichen letzten Platz beenden.
Der Wörthersee wurde insgesamt seinem guten Ruf also wieder einmal gerecht, und mit dem Endrang des siebten Platzes sehen wir optimistisch dem nächsten Event der Segelbundesliga am Attersee (11. -13.9.) entgegen.
Unser Team in Velden: Steuer: Felix Meixner Groß-Trimm: Christian Muschik Fock & Genaker-Trimm: Mischa Strobl Bug: Nikolas Strobl
Bericht: SBL-Team
Posted by Robert Jöbstl
Wednesday, September 25, 2019 8:11:00 AM
Bericht und Film von Markus Michaelis
Sonniges Finale der Segelbundesliga 2019 inMattsee
Für die Ungeduldigen vorweg, das sensationelle Überraschungsergebnis vom Achensee, konnten wir nicht wiederholen, der Klassenerhalt ist aber auch dieses Jahr wieder gelungen! Mit einem 13. Rang sind wir insgesamt auf Rang 12 gelandet.
Die 3 Tage waren vom SC Mattsee mit viel Liebe zum Detail perfekt organisiert, es werden 2 sonnige Segeltage und ein Badetag zum Abschluss. Der Freitag barg für alle jede Menge Wind-Überraschungen, während der Samstag Vormittag mit kräftigem Ostwind und perfekten Regattabedingungen begann, im Laufe des Nachmittags flaute der Wind ab und drehte unstetig auf SO Richtung - wieder trickreiche Windfelder mit vielen Überraschungen. So abwechslungsreich wie die Windbedingungen waren auch unsere Einzelergebnisse, von 1 - 6 war außer dem 2. Rang alles dabei. Angetreten sind diesmal: Felix (Pinne+Schabernack), Christian (Grosse Taktik), Markus (Pit-pull) und Birgit (Bug-Fee).

Tuesday, August 20, 2019 11:03:00 AM
Bericht von Felix Meixner
3. Event Segelbundesliga 2019 - Achensee
Am Achensee erreichten wir unerwartet aber nicht unverdient den sensationellen 5ten Platz. Lange kämpfen wir schon in der Segelbundesliga mit den top Teams Österreichs. Es sah lange Zeit so aus als ob der NCA dem Platz in der Bundesliga nicht gerecht werden könnte. Jahr für Jahr mussten wir in die Relegation um es erneut anders zu beweisen.
Einige Stimmen meinten, dass es doch besser wäre, es bleiben zu lassen. Wieso sind wir trotzdem immer wieder gefahren?
- Für das spannende Nebenprogramm?
- Um alle Seen Österreichs kennen zu lernen?
- Für die Partys am Abend?
- Weil wir gern Volleyball und Karten spielen?
- Für den gesponserten burgenländischen Wein?
- Für "sail-gin" Tonic?
- Für die Ehre der Steiermark?
- Für den eigenen Ehrgeiz?
- Für die wertvollen Wettkämpfe gegen die besten Segler Österreichs?
- Für die lehrreichen Erfahrungen am Wasser?
- Für die Verinnerlichung der Wettkampfregeln?
- Um einfach besser zu werden?
- ....
Wie ist es uns ergangen?
Im Jahr 2015 war der Anfang schwer. Immer unterschiedliche Bootstypen, immer wechselnde Teamzusammensetzung. Am Ende 15ter und letzter Platz.
2016 gab's dann die erste Saison mit der brandneuen Sunbeam 22.1. Ein paar gute Ergebnisse über die Saison verteilt gaben uns Hoffnung, brachten uns aber nicht aus dem Tabellenkeller. Wir schafften die Qualifikation am Wolfgangsee.
2017 stieg das Niveau deutlich an. Wir konnten nicht gleich mithalten. Der 10. Platz am Achensee war ein schwacher Trost und wir beendeten die Saison als Vorletzter - Wir schafften die Qualifikation am Mondsee.
2018 schien es endlich zu laufen. Wir begannen die Saison gleich mit einem Wettfahrtssieg. Der Kampf im Mittelfeld war hart aber wir waren froh nicht mehr nur quasi als Zuschauer mitzufahren. Zum ersten Mal mussten wir nicht in die Relegation!
2019 hat die Saison recht gut angefangen, nachzulesen in den letzten Berichten.
Und jetzt Achensee:
Freitag: nach langer Anreise wurden wir von wunderschönem Sonnenschein begrüßt nur der Wind ließ auf sich warten. Was tun Segler ohne Wind? Sie warten. Wie warten sie? Mit Kartenspielen oder, an einem so wunderbaren Yachtklub wie dem SCTWV Achensee, mit Schwimmen, Volleyball, Frisbee oder Spikeball.
1. Flight: unser Einsatz kam erst um 16:47 Uhr und es erwarteten uns gleich richtig gute Gegner. Mit dem Gastgeber SCTWV, dem UYCWg (Titelverteidiger vom Wolfgangsee, für das Championsleague Finale qualifiziert!) und dem YCBb (Breitenbrunn, Vizemeister aus dem Vorjahr) segelten gleich 3 top Teams gegen uns. Der Start war gut, fast zu gut. Wir suchten die X-Flagge (Einzelrückruf), aber sie kam nicht. Somit nahmen wir gleich die Führung. Wir deckten das Feld bis zur Luvtonne gut ab. Unser Hauptgegner waren jedoch die Diamondwanten. Sie kosteten uns beim Spinnakersetzen gleich einen Platz. Der SCTWV übernahm die Führung. Den zweiten Platz hielten wir bis zur zweiten Luvtonne. Und wieder passierte es, die Wanten fingen wieder den Spi. Wir konnten nur spät halsen und somit war das Rennen für uns entschieden. 3ter Platz, auch nicht schlecht. Mit der Leistung waren wir zufrieden, aber wir wussten, da geht mehr.
2. Flight: Start am Pinend, super aufgegangen. Wir wendeten mit dem Feld, erwischten die Layline gut und gingen gemeinsam mit dem YCB (Bregenz), in Führung liegend, um die Luvtonne. Der YCB war in Luv und wir mussten früh halsen. Dann rutschte noch der SCK (Kammersee) an unserer Hüfte vorbei und wir rundeten nach ihnen das bevorteilte linke Gate. Auf der 2ten Kreuz war nicht viel zu holen und wir gingen dicht gefolgt vom YCB, noch hinter dem SCK in die letzte Vorwind. Am letzten Schlag galt es den Platz zu verteidigen. Das schafften wir und überquerten als 2ter die Ziellinie. Super Ergebnis, so weit.
Der erste Tag war geschafft. Wir lagen an 6ter Stelle. Zufrieden aber hungrig auf mehr. die Bedingungen waren wie für uns gemacht und die Mannschaft endlich eingespielt.
Samstag: 10 Uhr Start. Ein schöner Versuch der Wettfahrtleitung mit dem frühen Südwind den 3ten Flight zu starten. Leider mussten wir auch an diesem Tag auf den Nordwind warten. Erst um 14:58 konnte gestartet werden.
Unser 3. Flight: die Startlinie war kurz. Wir konnten uns aus der Todeszone manövrieren und kamen mit dem YCH (Hart) gut vom Start weg. Boote die nicht wendeten mussten in unseren Abwinden segeln. Wir waren die ersten auf der Layline und hatten Wind von Steuerbord. Nur der YCH konnte unserem Vorrang trotzen und erreichte die Luvtonne somit knapp vor uns. Am Ende der Vorwind waren wir noch 2ter und mussten splitten, der YCH nahm das linke Gate, wir das Rechte. Das erwies sich als Nachteil. Auf der Kreuz nahm uns der SCTWV den 2ten Platz und wir rundeten als 3ter die Tonne, mit dem Ziel nach hinten zu verteidigen. Lange sah es für uns nach einem weiteren 3ten Platz aus. Doch der YCH und der SCTWV lieferten sich ein hartes Duell auf der letzten Vorwind und wir konnten als lachender Dritter den 2ten Platz einfahren.
hier live zu sehen: https://www.facebook.com/oesterreichische.segel.bundesliga/videos/vl.930391033974019/375017593158261/
4. Flight: wieder das Pinend für uns. Genau nach Plan. Das Timing passte, bloß fuhr der YCBb mit uns ewig nach links. Als wir wendeten und mit dem Feld kreuzten war der YCP (Poderdorf) an erster Stelle. Obwohl wir dann von links kamen, konnten wir uns noch vor dem YCBb auf der Layline einreihen. Wieder waren wir 2ter auf der Vorwind. Wieder strategischer Split. Wieder rechts für uns und alle anderen links. Diesmal ging es gut auf. Der Wind war auf unserer Seite, und alle anderen standen in der Flaute!
Die Führung ließen wir uns nicht mehr nehmen. Wir blieben zwischen Feld und Boje, rundeten als Erster, machten auf der Downwind alles richtig und genossen den Blick nach hinten. :)
Sieg!
Wir freuten uns über viele Daumen hoch, tripple Bizeps, Raketen, Küsschen, Applaus und Herzerl auf whatsapp, facebook und co und auch ganz besonders über die Gratulationen unserer Bundesliga-Kollegen und der Veranstalter.
An diesem Abend gingen wir als 4ter in der Zwischenwertung ins Bett. Ein super Gefühl.
Sonntag: letzter Tag. Wir wussten dass es nicht leicht sein würde den Platz zu halten. Die Wettfahrtleitung unternahm wieder den Versuch mit der frühen Südbriese zu starten. Leider ließ der Wind auf der letzten Vorwind aus und der heimische SCTWV musste in Führung liegend die Segel bergen. Rennabbruch und warten. Dann Hagel. Dann Sturm. Um 13:28 konnten die Rennen endlich fortgesetzt werden und der SCTWV holte sich seinen verdienten 1ten Platz.
Unser 5. Flight: Um 14:32 kam unser erster Einsatz an diesem Tag. Der Südwind schwächelte. Wir verpatzten das Timing beim Start, mussten in Lee der Flotte wenden und alleine auf die rechte Seite. Mit freiem Wind konnten wir aufschließen und sogar einen Platz gutmachen. Aber wir waren im dichten Mittelfeld. Frühe Halse, wieder vom Feld weg und wir nahmen das freie linke Gate. Auf der 2ten Kreuz machten wir einen weiteren Platz gut und gingen als 4ter um die Luvtonne. Diesen Platz sollten wir bis zum Ziel behalten.
6ter Flight: Es war klar, dass dies der letzte Flight war. Auch wenn wir rechnerisch den 9ten Gesamtrang gesichert hatten, wollten wir zeigen, dass die letzten beiden Tage keine Ausreißer waren. Dann 15:19 Uhr, mäßiger Start in Luv der Flotte. Wir wendeten früh und dann wieder zurück knapp unter der Layline. Mit Vorrang zwangen wir 4 Gegner hinter uns vorbei. Zuerst den Titelverteidiger UYCWg, dann den UYCAs (Attersee), dann den YCB und schließlich noch den YCP. Hinter dem YCH rundeten wir an 2ter Stelle die Tonne. Taktische Halsen um das Feld abzudecken brachten uns als 2ter auf das Linke Gate. Auf der letzten Kreuz deckten wir wieder das Feld gut ab und hielten unseren 2ten Platz um die Luvtonne und bis ins Ziel. Wow!
Bei dieser Siegerehrung warteten wir ungewöhnlich lange auf unseren Aufruf. Als 5ter schlossen wir diesen Event am Achensee ab. Der Applaus unserer Segelkollegen machte uns stolz und zeigte uns, wie viele Sympathien wir gewonnen hatten.
An dieser Stelle ein herzliches Danke für eure großartige Unterstützung! Euer Daumendrücken, Jubeln und Anfeuern hat uns sehr viel Motivation gegeben.
Wie geht es weiter?
Den 9ten Gesamtrang zu behalten wird eine schwierige Aufgabe, vor allem da wir am Mattsee beim Abschlussevent im September mit Leichtwind und damit nicht unseren Lieblingsbedingungen rechnen. Wir werden alles geben, setzen uns zum Ziel die Platzierung vom letzten Jahr zu toppen und hoffen wieder auf eure Unterstützung.
Cheers,
euer SBL-Team
Posted by Robert Jöbstl
Wednesday, July 3, 2019 9:24:00 AM
Bericht vom SBL Team:
Der zweite Tourstopp der Österreichischen Segelbundesliga 2019 führte nach Velden, wo zumindest vom Wetter her der Kontrast zu Neusiedl kaum hätte größer sein können: Bei heißen Temperaturen, dafür wenig Wind, waren die drei Tage streckenweise vor allem vom Warten und vielen abgebrochenen Wettfahrten geprägt.
Die sehr leichten und ständig drehenden Winde machten dem NCA-Team allerdings zu schaffen. Boatspeed und Handling haben dafür recht gut geklappt. Vom sechsten bis zum zweiten Platz war damit alles dabei. Eine besonders spannende Wettfahrt hat das Filmteam in voller Länge und mit Kommentar veröffentlicht.
Nach sieben absolvierten Flights liegt das NCA-Team in der Wertung am 14. Platz. Im Gesamtklassement ist das Team nach zwei Events auf den 15. Platz abgerutscht und somit knapp abstiegsgefährdet. Es bleibt also spannend! Das Team ist jedoch fest entschlossen auch heuer wieder das Ziel – den Klassenerhalt ohne Qualifikation - zu schaffen und freut sich bereits auf den nächsten Stop am Achensee in Tirol Mitte Juli (19.-21.7.2019).
Posted by Robert Jöbstl
Friday, May 17, 2019 12:45:00 PM
Fast einen Monat früher als in den letzten Jahren startet die österreichische Segelbundesliga zum ersten Event im Bundesleistungszentrum Neusiedl, während im benachbarten Strandbad Neusiedl das Krone Summer Opening über die Bühne geht. Von den Zuschauermassen die im Vorfeld versprochen waren, ist leider Wetterbedingt nur der harte Kern übrig geblieben. Viel Wind, starke Böen und Regen machten den Teams bereits am ersten Tag ordentlich zu schaffen. Dazu kommt der revierbedingte Trim der Sunbeam 22.1 die mit nur halb abgesenktem Kiel und kurzem Ruderblatt den Steuerleuten einiges abverlangt. Gute Bedingungen für den NCA, der bei ähnlichem Wetter bereits am Mittwoch mit Valentin Unger vom Burgenlänsdischen Yacht Club (BYC) trainiert hat. Dank der wertvollen Inputs des zweifachen Liga-Siegers konnte das Team mit zwei dritten und einem zweiten Platz aufzeigen.
Am Samstag dann das genaue Gegenteil, aufgrund von Windmangel können nur 3 Flights gesegelt werden, gegen 16:00 wird endgültig AP über A gesetzt, der NCA beendet den Tag am guten 13. Gesamtplatz.
Am Sonntag herrschen dann 30 Knoten NW vor, mit +7/8 Knoten in den Böen. Für die Sunbeams nicht mehr sinnvoll fahrbar. So wartet die Wettfahrtleitung noch bis Mittag ab, aber nachdem keine Besserung in Aussicht ist, kann an diesem Tag keine Wettfahrt mehr gefahren werden und das Ergebnis vom Samstag wird zum Endergebnis.
Der nächste Stop der Bundesliga erfolgt in 2 Wochen bei der Steirischen Landesliga am Waldschachersee. hier der link zum video
Posted by Robert Jöbstl
Thursday, May 2, 2019 12:08:00 PM
Vorbereitungstag am Neusiedlersee
Bei Böen bis 30 Knoten und mit einer Sunbeam 22.1 in "Neusiedlersee Konfiguration"
(kurzes Ruderblatt, Kiel halb abgesenkt) startete das NCA SBL-Team in die Saison 2019.
Mit dem zweifachen Ligameister vom Burgenländischen Yacht Club, Valentin Unger  als Trainer, wurde das Team optimal für das Auftaktwochenende (3.-5.5.) vorbereitet.
Kommendes Wochenende beginnt das Rennen um die SBL-Plätze im Bundesleistungszentrum des ÖSV in Neusiedl. Dazu werden 30.000 Zuschauer erwartet, da zeitgleich im benachbarten Strandbad Neusiedl das Krone Summer Opening mit dem Surf World Cup stattfindet.
Kommt alle hin und unterstützt uns mit eurer Anwesenheit!
Euer Team: Mischa, Felix, Christian und Philipp
Posted by Robert Jöbstl
Wednesday, July 25, 2018 11:17:00 AM
 Am Freitag um halb fünf Uhr früh sind wir aufgebrochen, um die österreichische Segelwelt in Angst und Schrecken zu versetzen. Nach einer eigentlich entspannten fünfstündigen Autofahrt inklusive Espresso am Attersee sind wir - deutlich ausgeschlafener - in Tirol angekommen. Der zweite Stop der österreichischen Segelbundesliga ist gleichzeitig der höchstgelegenste, 929 Meter über dem Meer gelegen vor grandiosem Bergpanorama.
Am ersten Tag gab es in diesem als windsicher bekannten Revier bereits ausreichend Nordwind und wir konnten kurz nach unserer Ankunft die ersten Flights segeln. Im ersten Rennen waren offenbar ein paar unserer Kollegen etwas übermotiviert, es hagelt OCS, und so konnten wir uns über einen dritten Platz zum Auftakt freuen. Dem konnten wir dann leider nur einen fünften und einen sechsten Platz hinzufügen, und beendeten den Tag auf dem 13. Gesamtrang. Insofern erfreulich, als dass wir wieder einmal in ungewohnter Besetzung unterwegs waren, und das kann sich leider auf dem engen Niveau der Bundesliga schnell fatal auswirken.
Am Samstag zeigte sich der Achensee für uns Segler leider nicht von seiner besten Seite, in Summe konnte nur ein Flight gesegelt werden. Trotz großer Bemühungen der Wettfahrtleitung, die Bahn immer wieder an die drehenden Winde anzupassen, dauerten die Windstriche nie lange genug um mehrere Wettfahrten durchzubringen. Gerade als es so aussah als würde der Wind anspringen, machte ein kräftiger Wolkenbruch alles wieder zunichte. Gegen 17:00 wurde dann endgültig das Signal "AP über A" (keine weiteren Wettfahrten) gesetzt und die Flotte kam zurück in den Hafen. Natürlich kam dann der Wind auf, und beim Segleressen konnten wir wehmütig den Böenkrägen zusehen, die über den See zogen. Aber so ist halt das Schicksal von uns Seglern. Immerhin konnten wir in unserer einzigen Wettfahrt des Tages einen vierten Platz ersegeln, aus eigener Kraft, ohne gravierende eigene Fehler und ohne Fehlstarts der Gegner; ein Zeichen dass auch das Zusammenspiel an Bord immer besser wurde.
 Den Lehren des Samstags folgend waren Sonntag früh die ersten Boote bereits um halb zehn auf dem Wasser, unermüdlich wurde Flight um Flight heruntergespult. Wir konnten noch zwei vierte und einen fünften Platz ersegeln, lagen damit relativ gut eingebettet im Mittelfeld, immer um den 12. bis 14. Gesamtrang. Im letzten Rennen dann noch zuviel riskiert, an der ersten Luvtonne einen Penalty kassiert und damit das Rennen auf dem letzten Platz beendet, und dadurch insgesamt leider auch "nur" Platz 14 - punktegleich mit dem Segelclub Schwarzindien Mondsee. Unserer Mission für 2018, nicht in die Relegation zu müssen, sind wir damit wieder einen Schritt näher, und es war schön zu sehen dass wir auch unter nicht-idealen Bedingungen mittlerweile durchaus in der Lage sind, uns bei der SBL zu behaupten. Wir sind jedenfalls topmotiviert für das nächste Event in Wien, das ein ganz besonderen zu werden verspricht, alleine schon aufgrund der Kulisse des Reviers auf neuen Donau, Strömung inklusive.
Liebe Grüße vom Walchensee, wo sich gerade ein Teil des NCA SBL Teams beim Segeltraining mit Tobias Schadewaldt befindet. Wem der Name jetzt nichts sagt: Tobias ist bei Olympia 2012 in London 49er gesegelt, und hat als Steuermann mit seinem Club, dem NRV, 2017 die deutsche Segelbundesliga gewonnen...
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